
„Was, ihr wisst nicht, was eine Zeche ist?“ – Diese Frage aus dem Unterricht wurde zum Ausgangspunkt für eine spannende Exkursion der Jahrgänge 7, 9 und 10. Ziel war die Zeche Hannover in Bochum im Ruhrgebiet.
Schon von außen beeindruckt das Gelände: Der markante Malakowturm erinnert eher an eine mittelalterliche Burg als an ein Bergwerk. Doch genau hier wurde von 1857 bis 1973 Steinkohle gefördert. Die Zeche Hannover, benannt nach dem Geburtsort ihres Gründers, ist heute die älteste Zeche im Ruhrgebiet, die sich noch an ihrem ursprünglichen Standort befindet.
Vor Ort erhielten die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Workshops anschauliche Einblicke in das Leben der Bergleute, die Steinkohlegewinnung und die damalige Technik. Ein besonderes Highlight war die Vorführung der historischen Dampffördermaschine in der Maschinenhalle, die eigens für die Gruppe in Betrieb genommen wurde.
Auch das Kinderbergwerk „Zeche Knirps“ sorgte für Begeisterung:
Mit Unter- und Übertagebereich,
Förderband und Loren konnten die Jugendlichen selbst aktiv werden. Zwar wird hier kein Kohle, sondern Kies gefördert – die eingesetzte Technik basiert jedoch auf einem Verfahren, das bereits 1876 entwickelt wurde und bis heute weltweit Anwendung findet.
Ein erlebnisreicher Tag mit vielen neuen Eindrücken – ganz im Sinne des Bergmannsgrußes: Glück auf!